ISSN 1205-6545   14. Jahrgang   Nummer 2   (Oktober 2009)
HerausgeberInnen: Britta Hufeisen, Manfred Prokop, Jörg Roche           Rezensionen: Claus Altmayer         Feuilleton: Jörg Wormer
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Themenschwerpunkt: Deutsch als Zweitsprache

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema Deutsch als Zweitsprache erfährt seit einigen Jahren eine Art Wiedergeburt in Deutschland. Das liegt daran, dass die Politik – aufgeschreckt von Bildungsstudien – immer wieder darauf hinweist, dass es auch in Deutschland einen großen Bedarf für eine nachholende Integration gibt. Die Sprache, so hat die Politik dementsprechend erkannt, ist der Schlüssel genau zu dieser Integration. Nur wie das am besten zu leisten ist, vor allem bei den unterschiedlichen Adressatengruppen, und welche migrations- und sprachenpolitischen Rahmenbedingungen zu schaffen sind, darüber besteht wenig Einigkeit und Klarheit. All das deutet daraufhin, dass das Fach DaZ noch einen Teil der Strecke zur Professionalisierung vor sich hat, dass wichtige fachliche Aspekte noch zu erforschen und zu kommunizieren und dass auch weitere infrastrukturelle Grundlagen zu schaffen sind. In dieser Situation möchte diese Schwerpunktnummer der ZIF einen weiteren Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten und Impulse für die weitere Forschung und Entwicklung geben. Dazu stehen in dieser Ausgabe fünf thematische Impulsgeber mit Beiträgen zur Verfügung.

In der Rubrik Blick aus der Praxis veröffentlicht die ZIF zudem einen Beitrag von Heike Gruhn (Puebla, Mexiko) zu den Wirkungen und Desiderata der Sprachprüfungen in Mexiko mit dem Titel ‚Anmerkungen zum Zertifikat Deutsch im mexikanischen Kontext vor dem Hintergrund der Deskriptoren-Tabellen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens’.

Das Feuilleton erinnert im denkwürdigen Herbst 2009 an einige ewige Wahrheiten (der Rolling Stones) und an 20 Jahre deutsche Einheit.

Jörg Roche
Gastherausgeber

Diese Zeitschrift erscheint am Sprachenzentrum der TU Darmstadt. Fragen oder Kommentare bitte an oder .

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