Zum Erwerb interkultureller Kompetenz im Unterricht des Deutschen als Fremdsprache

Juliane House

Die Aussage, daß die Sprache im wesentlichen in der Realität der Kultur verwurzelt ist, kann sicherlich ohne Schwierigkeiten akzeptiert werden. Genau wie aber diese enge Verflechtung von Sprache und Kultur in die Theorie und Praxis des Fremdspachenunterrichts (FU) zu übersetzen ist—darüber ist seit langem heftig debattiert worden. In meinem Artikel möchte ich folgendes versuchen:

1. Interkulturelle Kompetenz und Kommunikative Kompetenz

Der Begriff "Interkulturelle Kompetenz" hat seinen Vorgänger, die "Kommunikative Kompetenz", als neues globales Ziel für den DaF-Unterricht fast verdrängt und ist zu einem ebenso sinnentleerten Modewort verkommen. Zum Vergleich beider Begriffe soll zunächst noch einmal bedacht werden, was unter "Kommunikativer Kompetenz" zu verstehen ist. Kommunikative Kompetenz wurde vor 25 Jahren von dem Anthropologen und Soziolinguisten Dell Hymes (1972) definiert als eines Sprechers und Lerners grammatisches, psycholinguistisches, soziokulturelles und praktisch verfügbares Wissen und eine dementsprechende Gebrauchsfähigkeit dieser Sprache. Es ist dies ein sehr breit gefaßter Begriff, der die beiden für die Sprache wesentlichen Perspektiven, die intraorganismische (psychische) und die interorganismische (soziale), in sich vereint. Eine andere berühmt gewordene Sicht Kommunikativer Kompetenz ist die von Canale und Swain (1980). Sie sehen Kommunikative Kompetenz als bestehend aus:
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In der deutschen Fremdsprachendidaktik hat sich jedoch nicht diese weit gefaßte Sicht von Kommunikativer Kompetenz als Ziel des FUs durchgesetzt, sondern eine viel idealisiertere Auffassung von Kompetenz als z.B. die von Chomsky, nämlich ein sich aus Habermas' Begriff der Kommunikativen Kompetenz abgeleiteter Begriff, der Kommunikative Kompetenz in Beziehung setzt zu einem Wissen um universale Aspekte der Sprache, die die menschlichen Sprachhandlungen innerhalb einer herrschaftsfreien, von gesellschaftsbedingten Zwängen befreiten, sog. "idealen Sprechsituation" möglich machen. Besonders einflußreich war hier der Ansatz von Piepho (1974), der Habermas' Gedanken zur Kommunikativen Kompetenz für die Verwendung im FU adaptiert und insbesondere die Idee der Herrschaftsfreiheit oder "Emanzipation" durch das Lehren und Lernen von Fremdsprachen betont hat, d.h. durch die und in der Fremdspache sollen Lerner eine Art emanzipatorische Sozialisation erreichen—eine eindeutig soziokulturelle Zielsetzung für den Fremdsprachenunterricht, in der die sprachliche Komponente—ein wichtiger Teilbereich in Hymes' und Canale/Swains Konzeption—keine bedeutende Rolle spielt. Ein solches "Herunterspielen" des sprachlichen Bestandteils in der Zielsetzung für den FU wird nun, so scheint es mir, gegenwärtig neu aufgelegt in der Art und Weise, wie "Interkulturelle Kompetenz" definiert wird—meines Erachtens zu einseitig, zu idealistisch, zu ideologisch. Sehr häufig wird "interkulturelle Kompetenz" rein affektiv-verhaltensorientiert gesehen und mit Aussagen wie "die fremde Kultur verstehen", "Vorurteile abbauen", "zu Toleranz fähig sein", "ethnozentrische Sichtweisen vermeiden" usw. umschrieben.


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Wichtig sind hier die sozialen und emotionalen, ja sogar psychotherapeutischen Fortschritte der Lerner. So betrachten z.B. Schneider-Wohlfahrt et al. (1990) "interkulturelle Kompetenz" als die Fähigkeit von Sprechern verschiedenen Alters und Geschlechts, friedlich und ohne gegenseitige Diskriminierung in einer Gesellschaft zusammenzuleben, und Hermann (1987) glaubt, daß das Lernen einer Fremdsprache als "Therapie" verwendet werden kann, um die eigene Identität zu stärken und dabei die Wunden zu heilen, die durch die Sozialisation in und durch die Muttersprache entstanden sind. Die Lernziele im FU bestehen dann im wesentlichen darin, soziale Kontakte knüpfen und aufrechterhalten zu können, ohne daß sprachliche Korrektheit betont wird. Obwohl ich nichts gegen solche Ziele einzuwenden habe—wie könnte man auch, wollte man nicht als ethnozentrisch und chauvinistisch diffamiert werden—Ziele, die die seit langem widerlegte starke Version der Whorfschen Hypothese implizieren (daß also mit dem Lernen einer neuen Sprache notwendigerweise ein neues Weltbild, ein neues Denken, eine neue Identität erworben wird), so wende ich mich doch gegen die anti-grammatische, anti-sprachliche Sicht, die solche Ansichten zur Interkulturellen Kompetenz implizieren, denn sie gehen von einer völligen Fehleinschätzung der Natur und der Schwierigkeit des Erlernens einer fremden Sprache aus. Eine solche nachgerade gefährliche Haltung—gefährlich, weil den Lernern hier suggeriert wird, daß die sprachliche Seite des Fremdsprachenlernens ja nicht so wichtig ist—läßt sich in vielen, die sprachlichen Seiten des Fremdsprachenlernens unverantwortlich disqualifizierenden Bemerkungen entdecken, wie z.B. der von Osterloh (1986: 84), der die Fremdsprachenlerner "weit weg von dem Ziel bloßen sprachlichen Lernens führen will." [meine Übersetzung] Wohin, frage ich mich.

Lehr- und Lernziele im Fremdsprachenunterricht werden traditionell (vgl. die wegweisende Arbeit von Bloom, 1956) in drei Bestandteile gegliedert: Wissen, Haltungen/Einstellungen und sprachpraktische Fertigkeiten, d.h. in eine kognitive, eine affektive und eine skillspezifische Domäne. Die "mainstream"-Konzeption interkultureller Kompetenz im FU ist nun, so möchte ich argumentieren, einseitig auf die affektive Domäne kapriziert (Empathie, Verstehen, Toleranz und so weiter) zum Nachteil und Schaden der anderen beiden Domänen. Es wird in diesem Zusammenhang oft suggeriert, daß sich Gewinne im affektiven Bereich auch positiv auf die Wissens- und Fertigkeitsbereiche beim Fremdsprachenlernen auswirken. Dies ist jedoch keineswegs bewiesen. Im Gegenteil, eine Reihe von Studien weisen darauf hin, daß eine sog. "integrative " Orientiertheit auf die Fremdsprache/kultur beim Fremdsprachenlernen sich nicht notwendigerweise positiv auf den Lernerfolg auswirken muß (vgl. z.B. Clement, 1986). In einigen Lernkontexten scheint es sogar eine negative Korrelation zwischen dem Grad interkultureller Kompetenz und den sprachlichen Fertigkeiten einerseits und einer positiven Einstellung zur fremden Sprache und Kultur andererseits zu geben. (vgl. Oller und Perkins, 1978).


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Die Annahme einfachen, linearen und kontinuierlichen Transfers zwischen den affektiven, kognitiven und Skilldomänen ist also naiv; das wirkliche Leben ist, wie immer, viel komplizierter. Auch die Annahme, daß bessere fremdsprachliche Kenntnisse und "interkulturelle Kompetenz" in der fremdsprachlich/kulturellen Umgebung einen positiven Einfluß auf das soziale Verhalten und die Einstellungen in der eigenen Kultur haben (Stichwort: Das Fremde und das Eigene), ist nicht bewiesen: man kann nicht einfach zwei völlig unterschiedliche Situationen gleichsetzen: den Kontakt mit anderen Kulturen in unserer eigenen und Kontakte mit anderen Kulturen in deren kulturellem Rahmen.

Die Spannung zwischen praktischen und affektiven Zielen beim Fremdsprachenlernen und -lehren ist Jahrhunderte alt, und es ist eigentlich verwunderlich, daß affektive Ziele heute, da der Nutzen praktisch-verfügbarer Fertigkeiten in einer Fremdsprache wichtiger denn je ist, so stark in den Vordergrund gerückt werden. Gerade in Anbetracht dieses Trends gilt aber folgendes: Wenn in einem konkreten soziokulturellen Rahmen eine Fremdsprache für kommunikative Zwecke gelernt werden soll, also z.B. Deutsch in den USA, dann muß jedes vernünftig formulierte Ziel sich auf den Erwerb der fremden Sprache beziehen und nicht überlagert werden von primär affektiven Zielsetzungen. Der Versuch, einseitige affektiv-emotionale Ziele dem FU zu oktroyieren, ist verfehlt.

Wenn wir nun den Begriff "Interkulturelle Kompetenz" ohne diese emotionale Einstellungskomponente begreifen, dann—so glaube ich—brauchen wir ihn eigentlich nicht mehr, denn eine umfassend verstandene Kommunikative Kompetenz beinhaltet alles andere, was man mit interkultureller Kompetenz dann noch meinen kann. Wenn wir mein Argument, daß das "Kulturelle" im FU nicht auf Kosten des "Sprachlichen" auf allen Ebenen betont werden darf, akzeptiert, dann darf nicht vergessen werden, daß für den dargelegten umfassenden Begriff der Kommunikativen Kompetenz die sprachlichen Ebenen der Pragmatik und des Diskurses besonders relevant sind: Auf diesen Ebenen ist die Einbettung sprachlicher Elemente in die Kultur—verstanden als Alltagskultur der Gemeinschaft, in der die Sprache gesprochen wird—selbstverständlich und offensichtlich, und hier kann die eingangs erwähnte Verflechtung und gegenseitige Bedingtheit von Sprache, Denken und Kultur systematisch beschrieben und erklärt werden. Versuche, dies zu tun, sind keineswegs neu: In soziokulturell und pragmatisch-funktional ausgerichteten Ansätzen der allgemeinen und angewandten Sprachwissenschaft wie z.B. der Prager Linguistischen Schule und dem Britischen Kontextualismus ist schon vor über sechzig Jahren die Untrennbarkeit von Sprache und Kultur betont worden. Kommunikative (interkulturelle Kompetenz implizierende) Kompetenz ist dann zu verstehen als "Sprache in Funktion in Situation in Kultur", also Sprache im Gebrauch in einem bestimmten situativen (Mikro-) Kontext und in einem kulturellen (Makro-) Kontext.


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Sogenannte "kulturelle Bewußtheit" ist unleugbar ein wichtiges Ziel im DaF-Unterricht, aber aus meiner Sicht wiederum ohne vage Einstellungsbekenntnisse und dergestalt, daß diese Bewußtheit anknüpft an "Sprachbewußtheit" (s. hierzu Gnutzmann, 1995) und daß sie über die Fremdsprache vermittelt wird, wobei ein systematisches Inventar von Elementen, Kontrasten, Ähnlichkeiten oder Gemeinsamkeiten die "Aufmerksamkeit", die Bewußtheit der Lerner erregen soll. (vgl. Schmidts, 1994, "noticing hypothesis".) Es handelt sich also darum, solche sprachlich-kulturellen Phänomene besonders in den Vordergrund zu rücken, die in Form und Funktion in Mutter- und Fremdsprache/-kultur voneinander abweichen, in denen strukturelle Muster in unterschiedlicher Weise konventionalisiert sind, so daß in einem Diskurs zwischen Mitgliedern verschiedener Sprach-/Kulturgemeinschaften Mißverständnisse auftreten können (vgl. Agars, 1996, "rich points", welche Fremdsprachenlerner besonders beachten sollten). Es ist daher wichtig, Datenkorpora zu sammeln und empirische Forschungen durchzuführen, um herauszufinden, was sprachlich und kulturell bedeutsam ist z.B. für DaF-Lerner, damit nach Mustern in der Muttersprache der Lerner und im Deutschen gesucht werden kann, die für den Erwerb kommunikativer (interkultureller) Kompetenz wesentlich sind. In solchen Arbeiten ist ein kontrastives sprachenpaarspezifisches Vorgehen wichtig, wobei z.B. versucht wird, auf den Ebenen der Pragmatik und des Diskurses bestimmte abweichende Strukturen aufzudecken, welche für das DaF-Lernen bedeutsam sind. Im folgenden möchte ich als Beispiele solcher Forschungen kurz meine eigenen Arbeiten darstellen, die sich auf das Sprachenpaar Englisch-Deutsch beziehen. Hiermit soll gezeigt werden, wie eine Wissensgrundlage für die Vermittlung kommunikativer (interkultureller) Kompetenz im DaF-Unterricht geschaffen werden kann.

2. Empirische Grundlagen für didaktische Entscheidungen

2.1. Kontrastive Diskursanalyse am Beispiel Englisch-Deutsch

 Das allgemeine Ziel meiner Arbeiten war die Bereitstellung empirisch ermittelten Wissens über sprachlich-kulturelle Normen und Erwartungen im Bereich der deutschen und englischsprechender Sprach-/Kulturgemeinschaften. Es sollten kultur- und sprachbedingte konventionalisierte Interaktionsnormen in kontrastiven und lernersprachlichen Analysen herausgearbeitet werden, und zwar sowohl auf einer Mikroebene der einzelnen Redebeiträge, im Redewechsel oder in Diskursphasen, als auch auf einer Makroebene im Kontext von Situationen und der die Erwartungen prägenden, den Diskurs umhüllenden Kultur. Interkulturalität ist also notwendigerweise Bestandteil jeder solchen Analyse.


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Im Rahmen der Bemühungen, das mit der "Kommunikativen Wende" in den Siebziger Jahren proklamierte globale Lernziel "Kommunikative Kompetenz" zu konkretisieren und präzisieren (vgl. das am Seminar für Sprachlehrforschung in Bochum von 1976-1981 durchgeführte und vom DFG-Schwerpunkt geförderte Projekt "Kommunikative Kompetenz als realisierbares Lernziel" (Edmondson et al., 1982)) sowie in einem späteren, internationalen kontrastiv und lernersprachlich pragmatisch-vergleichenden Projekt (dem "Cross-Cultural Speech Act Realization Project", vgl. Blum-Kulka et al., 1989) habe ich eine Reihe deutsch-englischer kontrastiver und lernersprachlicher Analysen erstellt (zusammenfassend s. House, 1986; 1989; 1993a, b; 1996a, b).

Die Daten für diese Arbeiten wurden erhoben mit deutschen und englischen Probanden (zumeist Universitätsstudenten) in offenen, d.h im wesentlichen selbstgesteuerten, paarweisen Rollenspielen, die (teilweise) durch retrospektive Interviews und Unterrichtsbeobachtungen trianguliert wurden, sowie in "Discourse Completion Tests", die mit metapragmatischen Bewertungen verschiedener Art abgestützt wurden, in denen die Vergleichbarkeit der in den Diskurstests verwendeten Alltagssituationen in den beiden Sprach-und Kulturgemeinschaften eruiert wurde. Folgende Diskursphänomene wurden untersucht:


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2.2 Dimensionen interkultureller Unterschiede Englisch-Deutsch

 Aus all diesen kontrastiv-pragmatischen Einzelanalysen, die mit unterschiedlichen Versuchspersonen, Stichproben und Datengewinnungsmethoden in kontrollierten Spektren deutscher und englischer Alltagssituationen durchgeführt wurden, hat sich nun ein ganz bestimmtes Muster kultur- und sprachbedingter Unterschiede im Diskursverhalten englischer und deutscher Muttersprachler herauskristallisiert, d.h. es lassen sich systematisch-unterschiedliche kommunikative Präferenzen feststellen, die als ein Satz von fünf Dimensionen dargestellt werden können, entlang derer Mitglieder deutscher und anglo-amerikanischer Sprach-und Kulturgemeinschaften differieren. Diese Dimensionen sind:

Deutsche Muttersprachler tendieren dazu, entlang dieser Dimensionen Werte auf der linken Seite einzunehmen. Es muß jedoch betont werden, daß es sich hier um Kontinua handelt und nicht um Dichotomien, und daß wir es hier mit Tendenzen und nicht mit kategorischen Unterschieden zu tun haben.

 Zur Erläuterung hier einige Beispiele für interkulturell unterschiedliche Kommunikationskonventionen, die meinen Daten entnommen sind:

(1) (Situation: Eine Arbeitskollegin hat eine andere beleidigt)

(2) (Situation: Studentin klopft an die Bürotür einer Professorin) (3) (Situation: Im Zugabteil) (4) (Situation: Studentin möchte, daß ihre Freundin die gemeinsame Küche aufräumt)
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(5) (Situation: Professor hebt an, einer Studentin eine Sachlage zu erklären) (6) "Small Talk" und Eröffungs-/Beendigungsphasen (7) (Situation: Im Bus. Ein Fahrgast tritt einem anderen auf den Fuß):
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3. Zur Vermittlung kommunikativer (interkultureller) Kompetenz im Unterricht des Deutschen als Fremdsprache

Wie eingangs betont, bin ich der Überzeugung, daß für den FU allgemein und für den DaF-Unterricht im besonderen grundsätzlich ein sprachbezogener Ansatz angemessener ist als ein Ansatz, der sich eher sozialen Zielen verpflichtet fühlt. In jedem Fremdsprachenunterricht haben wir es zuvörderst mit Sprache zu tun, und, so habe ich argumentiert, ein erhöhtes Sprachbewußtsein schließt notwendigerweise ein erhöhtes Kulturbewußtsein mit ein. Folgende Punkte halte ich bei der Vermittlung kommunikativer (interkultureller) Kompetenz im DaF-Unterricht als besonders beachtenswert:
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Im Unterricht wird es nie ganz gelingen, die Komplexität und das Chaos des "wirklichen Lebens" mit all seinen Verständnisfallen und kommunikativen Schwierigkeiten zu imitieren und die Lerner "realistisch" vorzubereiten. Es ist ja auch nicht das Ziel von Unterricht, dem Alltagsleben und der Alltagskultur Konkurrenz zu machen. Besser ist es—und dies habe ich zu zeigen versucht—auf der Grundlage empirischer Forschungen und sich daraus ergebender Hypothesen bewußt, geplant und gesteuert vielfältige Möglichkeiten zum Erwerb kommunikativer/interkultureller Kompetenz zu schaffen.


Copyright © 1996 Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht


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Copyright © 1996 Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht



 
House, Juliane. (1996). Zum Erwerb Interkultureller Kompetenz im Unterricht des Deutschen als Fremdsprache.
Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht [Online], 1(3), 21 pp. Available: http://www.spz.tu-darmstadt.de/projekt_ejournal/jg_01_3/beitrag/house.htm

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