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Redaktionelles

Die Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht ist ein wissenschaftliches Organ. Ihr alleiniger Zweck liegt in der weitestmöglichen Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnis in bezug auf die unterschiedlichsten Aspekte des interkulturellen Zweit- und Fremdsprachenunterrichts. Sie ermöglicht und fördert die Diskussion zwischen WissenschaftlerInnen und Interessierten dieses Gebietes.

Bitte zur Beachtung: Aus kollegialer Fairness erwarten die Herausgeber und Gutachter der ZIF, dass Beiträge nicht gleichzeitig bei anderen Zeitschriften eingereicht werden; die AutorInnen werden ersucht, die Herausgeber der ZIF auch darüber zu informieren, wenn inhaltlich ähnliche Beiträge an anderen Stellen im Druck oder zur Begutachtung vorliegen.

A. Veröffentlichungsformen

  • Wissenschaftliche Aufsätze: Beiträge sollten die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen suchen. Theoretische Aufsätze sollten, wenn möglich, auch auf die praktische Anwendung der Betrachtungen eingehen, während praxisbezogene Aufsätze auf verifizierbare und aktuelle theoretische Forschungserkenntnisse rekurrieren sollten.

  • Rezensionen von theoretischen Veröffentlichungen, Lehrwerken, Software usw.

  • Ankündigungen, Projektbeschreibungen, Berichte usw.

B. Einreichung eines Manuskripts

Beiträge sollten den Herausgebern in folgender Weise eingereicht werden:

  • bevorzugt als formatierte Datei als "attachment" oder "enclosure" im Rahmen einer e-mail-Nachricht; Bitte die Dateien nach dem Schema "AutorIn-Textsorte" benennen; z.B. Meyer-Aufsatz.doc, Meyer-Bio.doc, Meyer-Grafik1.jpg, Meyer-Abstract.doc, usw.

  • als Datei auf Diskette in einem der üblichen Programme;

  • als Ausdruck, solange er problemlos gescannt werden kann.

C. Manuskriptgestaltung

Beiträge (Schrifttype Times Roman 11 Punkt) sind nach Seiten mit etwa 40 Zeilen ausgerichtet und sollten sich am Style Sheet der Zeitschrift für Fremdsprachenforschung (Stand: März 2006) orientieren. Die folgenden Beispiele sollen dies verdeutlichen:

1. Im Text:

Die Beiträge werden durch arabisch nummerierte Überschriften unterteilt (1. Hauptüberschrift, 1.1 erste UnterÜberschrift).

Wörtliche Zitate sind im Text durch doppelte Anführungszeichen einzufassen. Enthält der zitierte Text selbst ein Zitat, ist dies durch einfache Anführungszeichen zu kennzeichnen. Anders als im angloamerikanischen Bereich üblich stehen Satzzeichen nach dem beendenden Anführungszeichen (z.B., "... beginnen mit einer Titelseite". Nicht: ".. beginnen mit einer Titelseite," ...

Wörtliche Zitate von mehr als 40 Worten sind als Blockzitate, d.h. als eigener Absatz ohne erneute Anführungszeichen, abgesetzt anzuführen.

Fremdsprachliche Wörter, die ausserhalb von wörtlichen Zitaten vorkommen, sind kursiv zu setzen.

In englischen Publikationen sollten Adjektive, Verben und Substantive in Zeitschriften- und Buchtiteln groß geschrieben werden, in Zeitschriftenartikeln und Buchaufsätzen bzw. -kapiteln hingegen klein.

Quellenangaben erfolgen im Text durch Anführung des Nachnamens der AutorInnen sowie des Erscheinungsjahres direkt hinter der Belegstelle. Mehrere Belege werden durch Semikolon getrennt in alphabetischer (nicht chronologischer!) Reihenfolge angeführt. Beispiele:

    This is important in light of the current trend towards training adults to become more independent learners (Holec 1985a, Holec 1985b, 1987; Stern & Todesco 1978; Wenden 1987).

    As Holec (1985: 182) states: "The ability to execute one's own learning programme is not innate, and in the majority of cases the learner has to acquire this capacity."

    "... damit nicht zurechtkommen" (Meyer 1996: 14).

    A study reported in Vignola & Wesche (1991) and Wesche (1992, zitiert nach Tannenbaum 1995) ... -- Aber:

    ... a long and involved process (Wesche & Vignola 1991).

    Bei Werken mit mehr als zwei AutorInnen werden bei der ersten Erwähnung alle AutorInnen aufgeführt; nachfolgende Angaben enthalten dagegen nur den ersten Namen, gefolgt von "et al." Z.B.: Lambert et al. (1970)

    ... proficiency (vgl./see Edwards 1977a: 87f).

2. In den Endnoten (bitte keine Fußnoten!):

    1 Some methods of classifying the rich array of data found in diaries are discussed in Allwright & Bailey (1991: 193f).

3. Im Literaturverzeichnis:

Das Literaturverzeichnis ist in alphabetischer Reihenfolge anzuordnen, wobei die Umlaute entsprechend dem Rechtschreibe-Duden wie die jeweiligen nichtumgelauteten behandelt werden. Bei mehreren Werken derselben AutorInnen wird die älteste Veröffentlichung zuerst aufgeführt. Zeitschriftentitel sowie Vornamen der AutorInnen sind auszuschreiben, Buchtitel und Zeitschriftentitel sind kursiv zu setzen. Stammen drei oder mehr Literaturhinweise aus ein und demselben Sammelband, erfolgt der Verweis auf den Sammelband jeweils in Kurzform (z.B. ... In: Faerch & Kasper (Hrsg./Eds.) (1987), 213-229).) Der entsprechende Sammelband ist dann als eigener Eintrag in das Literaturverzeichnis aufzunehmen.

Es können folgende Abkürzungen verwendet werden: Kap./Chap.; Aufl./ed.; Hrsg./Ed.(s.); S./p. und pp. (Seite und Seiten), Bd./Vol., Bde/Vols.; Nr./No.

Beispiele:

    Aufsatz in einer Zeitschrift:

      Biermueller, Andrea (1970), The development of contextual information as children learn to speak. Speaking Research Quarterly 6: 2, 221, 223-252. [Bitte beachten: Der Zeitschriftentitel ist kursiv, Band und Nummer sind normal zu setzen; kein Komma nach dem Zeitschriftentitel]

    Buch eines Autors/einer Autorin:

      Chapter, Johann S. (1983), Stages of Speaking Development (3. Aufl./3rd ed.). New York: McGraw-Hill.

    Buch zweier/mehrerer AutorInnen:

      Author, Andreas A.; Vera, Brigitte & Miller, Joanne (1994), Fundamentals. San Francisco: Longfellow.

    Buch einer Herausgeberin/eines Herausgebers:

      Walter, Alan (Hrsg./Ed.) (1992), Hypotheses. Calgary: Western Press.

    Buch mehrerer HerausgeberInnen:

      Collins, Andrew D. & Weltens, Bertha (Hrsg./Eds.) (1989), Studies in Fifth Language Acquisition. New York: Gray.

    Aufsatz in einem Sammelband:

      Cortens, Jan (1979), A taxonomic structure of ESL competency. In: Mackey, Robert; Barman, William G. & Jordan, Richard R. (Hrsg./Eds.) (1979), Speaking in Another Language. Rowley, MA: Newbury House, 5-12.

    Aufsatz in einer online Zeitschrift:

    Unveröffentlichte Dissertation:

      Corbett, George (1989), Young Second Language Learners: Fostering High Levels of Constructive Feedback Processes. University of Toronto: Dissertation.

    Bericht:

      Miller, John R.; Smith, Erwin & Henson, Eve (1991a), Cross-Language Transfer (Technical Report #541). Inuvik: Center for the Study of Sleep.

    Unveröffentlichter Vortrag:

      Robertson, Esther B.; Shawn, Mary & Himmel, Natasha A. (1992), Parallel Processes in the Emergence of Fifth and Sixth Language Reading Skills. Vortrag bei der Tagung der Argentinian Educational Research Association, Buenos Aires (Manuskript/Manuscript).

    Zeitungsartikel:

      Markl, Hubert (2003), Wer Erkenntnis sucht, sollte erst einmal Erkennen lernen. Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 96, 24.04.2004, 39.

    Verschiedenes:

      Richard, Hans, Leben in einer zweisprachigen Gesellschaft (im Druck/in press).

      Peters, Fern, Statistik für Sozialwissenschaftler (in Vorbereitung/in preparation).

D. Beurteilungsprozeß (refereeing process)

Die ZIF ist eine referierte Fachzeitschrift. Alle Manuskriptangebote (außer wenn sie speziell erbeten wurden) werden in zwei Schritten beurteilt:

a. interne Beurteilung: Die Herausgeber der ZIF prüfen den vorgelegten Aufsatz, ob er in den Themenbereich der Zeitschrift passt und den Grunderfordernissen einer wissenschaftlichen Zeitschrift entspricht (d.h., entweder die Ergebnisse einer originalen Forschungsarbeit präsentiert oder einen originalen Rahmen vorstellt, in dem sich bereits bekannte Forschung und Theorie und Praxis in neuer Form verbindet) und demzufolge von solcher Qualität ist, dass er einer externen Beurteilung unterzogen werden sollte. Die interne Beurteilung nimmt etwa ein bis zwei Wochen in Anspruch. Der/die AutorIn wird sodann in einer E-mail davon benachrichtigt, ob der Aufsatz an ein Gutachterteam zur externen Beurteilung weitergeleitet wird.

b. externe Begutachtung (peer review): Manuskripte, die den oben genannten Vorlagen entsprechen, werden in anonymisierter Form an ein Team von wenigstens zwei Fachleuten auf dem betreffenden Gebiet beurteilt (siehe die Liste der KollegInnen, die in den letzten Jahren als Gutachterinnen für die ZIF tätig waren). Dieser Prozess dauert normalerweise nicht länger als zwei Monate. Die Begutachtung erfolgt double blind, d.h., die Beitragenden bleiben für die Begutachtenden anonym, und vice versa. Etwaige identifizierende Passagen oder Hinweise werden von der Redaktion vor dem Aussenden des Manuskripts anonymisiert.

Die Begutachtung erfolgt sachlich und inhaltsbezogen; Kritik ist konstruktiv so zu formulieren, dass sie den/die AutorIn in die Lage versetzt, auf dieser Grundlage das Manuskript zu verbessern.

Der/die Beitragende erhält die Kommentare der GutachterInnen in anonymisierter Form; zur selben Zeit teilt die Redaktion ihm/ihr mit, ob das Manuskriptangebot (i) in der eingereichten Form akzeptabel ist, (ii) akzeptabel ist, wenn gewisse Änderungen vorgenommen werden, (ii) in wichtigen Teilen revidiert und dann neu eingereicht werden soll oder (iv) abgelehnt wird.

Beim Einreichen des Manuskripts haben die Autor/innen die Möglichkeit, den Wunsch nach Vermeidung eines bestimmten Gutachters/einer bestimmten Gutachterin zu äussern. Dieser Wunsch wird vertraulich behandelt. Die Entscheidung, welche GutachterInnen mit der Beurteilung betraut werden, treffen ausschließlich die Herausgeber.

AutorInnen haben die Möglichkeit, Überarbeitungsauflagen, die ihnen nicht annehmbar erscheinen, begründet zurückzuweisen. In Streitfällen wird eine weitere Fachperson herangezogen, mit der zusammen die Herausgeber abschliessend eine Entscheidung fällen.

Die Herausgeber behalten sich das Recht vor, editorische Korrekturen in bereits angenommenen Manuskripten vorzunehmen; der/die AutorIn wird jedoch konsultiert, wenn substantielle Änderungen notwendig scheinen. In jedem Fall kann der/die Beitragende den Aufsatz vor dem Erscheinen im Netz durchsehen und um etwaige Änderungen bitten, bevor er "offiziell" veröffentlicht wird.

E. Sonstiges

  • Länge: Manuskripte sollten etwa 7.000, Rezensionen zirka 700 Worte umfassen.
  • Sprachen: Deutsch, Englisch oder Französisch.
  • Beiträge sollten mit einer - nicht mehr als 100 Worte langen - Kurzfassung des Beitrages und einer kurzen biografischen Notiz auf Deutsch eingereicht werden.
  • Sind Abdruckgenehmigungen einzuholen, so liegt dies in der Verantwortlichkeit der AutorInnen.


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