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Über die ZiF

Die Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht: Didaktik und Methodik im Bereich Deutsch als Fremdsprache (ZiF) wurde im Frühjahr 1996 von Britta Hufeisen und Manfred Prokop (damals beide an der Universität Alberta, Edmonton, Alberta, Kanada) gegründet und war beim Erscheinen der ersten Nummer im Mai jenes Jahres die erste elektronische Zeitschrift auf dem Gebiet des Fremdsprachenunterrichts und damit die einzige DaF-Zeitschrift, die nur im Internet erhältlich war. Fast zehn Jahre lang erschien sie dreimal pro Jahr auf dem Server der Universität Alberta (seit 2008 zweimal, im April und Oktober); im Jahr 2002 ging die technische Betreuung an das Sprachenzentrum der TU Darmstadt. Im Jahr 2008 stieß Jörg Roche (München) als drittes Mitglied zum Herausgeberteam.

Die Zeitschrift ist ein wissenschaftliches Organ. Ihr alleiniger Zweck liegt in der weitestmöglichen Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnis in Bezug auf die unterschiedlichsten Aspekte des interkulturellen Zweit- und Fremdsprachenunterrichts. Sie ermöglicht und fördert die Diskussion zwischen WissenschaftlerInnen und Interessierten dieses Gebietes.

Die ZiF erscheint verlagsunabhängig, akzeptiert keinerlei Werbung und ist trotzdem allen LeserInnen kostenfrei zugänglich. Alle redaktionelle und technische Arbeit wird ehrenamtlich von den HerausgeberInnen, den Technikern und einem kleinen Team von Mitarbeitern durchgeführt; alle anlaufenden Ausgaben für die technische Umsetzung der Zeitschrift werden von der TH Darmstadt und der Universität Alberta übernommen.

In den 13 Jahren des Bestehens hat die ZiF mehr als 250 Aufsätze zum Thema Interkulturalität veröffentlicht. Beiträge kamen aus mehr als 20 Ländern von Australien über Deutschland bis in die USA (Deutschland, Oesterreich, die Schweiz, Taiwan, die Türkei, USA, England, Irland, Finnland, Russland, Neuseeland, Italien, Hong Kong, Korea, Dänemark, Ungarn, Kamerun, Polen, Kanada, Frankreich, Holland, Schweden, Norwegen, China und Spanien).

Die Zeitschrift gab auch über einige Jahre hinweg jungen WissenschaftlerInnen die Möglichkeit, ihre Arbeiten in einer sogenannten Vorveröffentlichung vorzustellen und etwaige Kommentare und Kritik der LeserInnen einzuarbeiten.

Unter den Themenschwerpunkten der Themenhefte der letzten Jahre befanden sich u.a. die folgenden: Kognitionswissenschaften und Fremdsprachenunterricht; Schreiben in elektronischen Umgebungen; Deutsch als Fremdsprache in der Türkei; Phonetik in Deutsch als Fremdsprache: Theorie und Praxis; L3-Fremdsprachenunterricht an japanischen Hochschulen; Interkulturalität und Fremdsprachenunterricht - Kritische Anmerkungen und neue Perspektiven; Landeskunde in der Praxis: Erfahrungen und Visionen; die Neuen Medien im Fremdsprachenunterricht; die wissenschaftliche Seite der Landeskunde; Übersetzen, Interkulturelle Kommunikation, Spracherwerb und Sprachvermittlung - das Leben mit mehreren Sprachen.

Jede Nummer der Zeitschrift präsentiert zwischen vier bis sieben Rezensionen von wissenschaftlichen Abhandlungen und Lehrwerken, insgesamt bis jetzt mehr als 190. Seit September 2005 enthält jede Ausgabe ein Feuilleton, das sich in engagierter und doch amüsanter Weise mit aktueller Problematik zum Fremd- und Eigenkulturellen befasst. Unter dem Titel "Projekte" können Einzelpersonen und Institutionen laufende Forschungsprojekte ankündigen und vorstellen.

Die ZIF ist eine referierte Fachzeitschrift. Alle Manuskriptangebote (außer wenn sie speziell erbeten wurden) werden in zwei Schritten beurteilt: Nach einer internen Beurteilung durch die HerausgeberInnen erfolgt eine externe Begutachtung, d.h., die Manuskripte werden in anonymisierter Form an ein Team von wenigstens zwei Fachleuten auf dem betreffenden Gebiet beurteilt. Die Begutachtung erfolgt doppelt-blind, d.h., die Beitragenden bleiben für die Begutachtenden anonym, und umgekehrt. Etwaige identifizierende Passagen oder Hinweise werden von der Redaktion vor dem Aussenden des Manuskripts anonymisiert.

Die ZiF wird in den Language and Language Behavior Abstracts (LLBA) indexiert; sie erscheint auch im Volltext als Teil des Angebotes der ISI Web of Science Indexing Services von Thomson Reuters. Sie ist eine von ca. 190 "open-access"-Zeitschriften, die von der American Educational Research Association Special Interest Group "Communication of Research" (http://aera-cr.asu.edu/ejournals/) folgenderweise hervorgehoben wurde:

    To the best of our ability to discern, we have included only links to electronic journals that are scholarly, peer-reviewed, full text and accessible without cost. We have excluded professional magazines that are largely not refereed, and commercial journals that may only allow access to a very limited number of articles as an enticement to buy. By restricting membership in this way on the list that follows, we hope to do what little we can to promote free access world wide to scholarship in education.

 

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