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In Gedenken an Willis James Edmondson († 15.12.2009)
To the memory of Willis James Edmondson († December 15th, 2009)

 

Der Faktor Alter beim Spracherwerb: Einführung in den Themenschwerpunkt

Rüdiger Grotjahn, Torsten Schlak & Annette Berndt

Rüdiger Grotjahn
Ruhr-Universität Bochum
Seminar für Sprachlehrforschung
D-44780 Bochum
http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Ruediger.Grotjahn/
E-mail: ruediger.grotjahn@ruhr-uni-bochum.de
 

Torsten Schlak
Technische Universität Berlin, Institut für Sprache und Kommunikation
Sekr. TEL 7-2
Ernst-Reuter-Platz 7
D-10587 Berlin
E-mail: torsten.schlak@tu-berlin.de
 

Annette Berndt
Ruhr-Universität Bochum
Seminar für Sprachlehrforschung
D-44780 Bochum
E-mail: annette.berndt@ruhr-uni-bochum.de

 

1. Einführung

Die Erforschung des Zusammenhangs zwischen Alter und Spracherwerb ist ein wichtiges Arbeitsgebiet der internationalen Spracherwerbsforschung, der Neurowissenschaften und auch der Sprachlehr- und -lernforschung. Es werden dabei Antworten u.a. auf die folgenden Fragen gesucht:

1. Gibt es altersbedingte Unterschiede in der Schnelligkeit, mit der eine Zweitsprache und/oder eine Fremdsprache erworben werden?

2. Unterscheiden sich Lernende verschiedener Altersstufen in den Prozessen, mit denen sie eine Zweitsprache und/oder eine Fremdsprache erwerben bzw. verarbeiten?

3. Welches Kompetenzprofil können Erwachsene beim Erwerb einer Zweitsprache und/oder beim Lernen einer Fremdsprache erreichen?

4. Welche spezifische Verlaufsform hat die (mathematische) Funktion, die Erwerbsalter und erreichten Erwerbsstand in Beziehung setzt, und welche Aussagen erlaubt diese Altersfunktion hinsichtlich der sog. Critical Period Hypothesis?

5. Welche Spezifika kennzeichnen das Sprachenlernen im höheren Erwachsenenalter?

6. Wie lassen sich die ermittelten Altersunterschiede theoretisch erklären?

7. Was bedeuten nachgewiesene Altersunterschiede für die Vermittlung von Fremdsprachen?



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Im Zentrum der aktuellen Forschung steht die Hypothese der Existenz und Beschaffenheit einer oder mehrerer kritischen Phase für den Erwerb von Sprachen – in der Literatur häufig als Critical Period Hypothesis bezeichnet. Gewöhnlich spricht man vor allem dann von einer kritischen Phase, wenn bestimmte Eigenschaften, Fähigkeiten und Verhaltensweisen nur in einem biologisch begründeten Zeitfenster erworben werden können. Neben dem Terminus kritische Phase finden sich auch die Termini sensible Phase und optimale Phase. Der Themenbereich wurde vom Science Magazine 2005 sogar zu den 125 großen Fragen der Wissenschaft für das nächste Vierteljahrhundert gezählt (http://www.sciencemag.org/sciext/125th/). Auch Dimroth und Haberzettl (2008: 227) stellen fest: „Der Einfluss des Alters auf das menschliche Spracherwerbsvermögen ist eines der spannendsten, aber auch umstrittensten Themen der Spracherwerbsforschung.“

Es existieren zahlreiche Versuche, die beobachtbaren Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Sprachenlernern zu erklären (vgl. die ausführliche Darstellung in Birdsong 2006; DeKeyser & Larson-Hall 2005; Dimroth 2007; Grotjahn 2005; Jedynak 2009; Long 2007; Pagonis 2009; Singleton & Ryan 2004). Diskutiert werden u.a. universalgrammatische und neurolinguistische Erklärungsansätze, die Qualität des Inputs, die Rolle affektiv-motivationaler, psycho-sozialer und sozio-kultureller Faktoren, der Einfluss der L1 sowie die unvermeidliche Interaktion zwischen den Sprachen bei mehrsprachigen Sprechern. Aus kognitiver Perspektive werden Veränderungen in den Verarbeitungsprozessen und der Verarbeitungsgeschwindigkeit erörtert. Der biologische Alterungsprozess und die damit verbundenen neurochemischen und hormonellen Veränderungen werden ebenfalls thematisiert, wobei allgemeine kognitive und biologische Alterungsprozesse von Reifungsprozessen unterschieden werden.

Um die Forschung zum Faktor Alter überhaupt einordnen und bewerten zu können, ist eine Präzisierung verschiedener Grundkonzepte notwendig (vgl. zum Folgenden Grotjahn 2003, 2005; Grotjahn & Schlak im Druck). Insbesondere ist zu klären, auf welche Altersstufen sich die einzelnen Studien beziehen. Globale Angaben wie „Kinder“ oder „Erwachsene“ sind viel zu ungenau. Weiterhin ist zu präzisieren, ob sich die jeweilige Untersuchung mit dem erreichten bzw. erreichbaren Sprachstand, mit der Schnelligkeit des Erwerbs oder mit den Lern- und Verarbeitungsprozessen beschäftigt und ob jeweils die Kompetenz oder die Performanz der Lerner gemeint ist. Außerdem ist von großer Bedeutung, ob Lernen unter unterrichtlichen oder außerunterrichtlichen Bedingungen stattfindet und wie intensiv und langfristig der jeweilige Sprachkontakt ist.

Auch zahlreiche forschungsmethodische Probleme erschweren die Interpretation des aktuellen Forschungsstandes. Dennoch lassen sich folgende empirisch unterschiedlich gut abgesicherte Forschungsergebnisse tentativ festhalten (vgl. als Überblick und zur Diskussion u. a. Abrahamsson & Hyltenstam 2009; Berndt 2003; Birdsong & Paik 2008; de Bot 2008; DeKeyser & Larson-Hall 2005; Dimroth 2007, 2008; Edmondson 2010; Grotjahn 2003, 2005; Grotjahn & Schlak 2010, im Druck; Hyltenstam & Abrahamsson 2003; Long 2005, 2007; Molnár & Schlak 2005; Muñoz 2006, 2008; Ortega 2009; Schlak 2003, 2006; Schmelter in diesem Heft; Singleton 2005, 2007; Singleton & Ryan 2004; Stemmer 2010, in diesem Heft):



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1. Der Spracherwerb im Kindesalter ist viel langsamer und mühevoller als oft behauptet wird. Dies gilt für den Erst- ebenso wie für den Zweitsprachenerwerb.

2. Unter unterrichtlichen Bedingungen lernen ältere Schüler Fremdsprachen gewöhnlich schneller als jüngere Schüler. Auch im Kontext des ungesteuerten Erwerbs sind (jüngere) Erwachsene zumindest anfänglich im Vorteil. Dies gilt allerdings nur sehr eingeschränkt bezüglich Aussprache und Morphosyntax. Im Bereich von Lexik und Pragmatik scheinen hingegen Erwachsene auch relativ langfristig im Vorteil zu sein.

3. Erwachsene zeigen in einer Zweit- bzw. Fremdsprache mehr interindividuelle Varianz als Kinder beim Erst- oder Zweitsprachenerwerb. Dies gilt sowohl in Bezug auf die Geschwindigkeit der Aneignung als auch im Hinblick auf den letztendlich erreichten Stand und kann als Beleg für die mit zunehmendem Alter wachsende Bedeutsamkeit von Variablen wie kognitive Fähigkeiten und Persönlichkeit interpretiert werden.

4. Kinder sind hinsichtlich des letztendlich erreichbaren Standes in einer Zweitsprache Erwachsenen in der Regel dann eindeutig überlegen, wenn der Erwerb unter ähnlichen Bedingungen wie bei der Muttersprache erfolgt – also z.B. eine existenzielle Sozialisationsvoraussetzung ist. Dies gilt vor allem für die Aussprache und eingeschränkt auch für andere sprachliche Bereiche.

5. Umstritten ist weiterhin, ob erwachsene Lernende in der Lage sind, ein Niveau in der Zielsprache zu erreichen, das dem vergleichbarer Muttersprachler entspricht. Diese Fragestellung ist allerdings schon an sich problematisch. Späte Bilinguale sind weder sozio-, psycho- noch neurolinguistisch gesehen zwei Monolinguale in einer Person. Muttersprachler sind folglich nur mit Einschränkungen adäquate Referenzpersonen für Untersuchungen zum letztendlich erreichbaren Sprachstand. Trotzdem sind in den bisherigen Untersuchungen als Vergleichsgruppe fast ausschließlich Muttersprachler herangezogen worden.

6. Die Ergebnisse neurowissenschaftlicher Untersuchungen lassen sich nur schwer im Hinblick auf den Faktor Alter interpretieren. Vor allem hinsichtlich der bildgebenden Verfahren werden die Grenzen des Einsatzes neurowissenschaftlicher Forschungsansätze in den Lehr-/Lern- und Kognitionswissenschaften zunehmend deutlich.

7. Das Sprachenlernen im höheren Alter (60+) wird wesentlich durch die Sprachlernerfahrungen im Laufe des Lebens des einzelnen Lernenden geprägt. Gemeinhin gilt hier: Je umfangreicher und vielfältiger die Sprachlernerfahrungen eines Menschen sind, umso wahrscheinlicher wird dieser auch im höheren Alter erfolgreich fremde Sprachen erlernen. Die Möglichkeiten eines Rückgriffs auf vorhandenes Sprachsystemwissen in anderen Sprachen (positiver Transfer) und ein Zugriff auf ein – teils stark personalisiertes – Repertoire an Lernstrategien sind dabei zumeist dominant über ontogenetisch bedingte defizitäre Veränderungen in der Lerndisposition. Letztere können zudem über kompensatorische Mechanismen aufgefangen werden.

Nur wenige Fragen zum Faktor Alter sind bisher endgültig geklärt. Dies gilt auch im Hinblick auf zentrale konzeptuelle und forschungsmethodische Fragen. Weitere interdisziplinäre Forschung im Sinne eines genuinen Austausches zwischen den beteiligten Wissenschaftsdisziplinen ist deshalb dringend notwendig.



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2. Beiträge

Der Themenschwerpunkt des vorliegenden Heftes möchte zur weiteren Klärung des Zusammenhangs zwischen Alter und Spracherwerb beitragen. Dies geschieht in insgesamt vier Artikeln sowie einer Rezension einer aktuellen gerontologischen Monographie. Ein zusätzlicher Beitrag von Christine Dimroth & Stefanie Haberzettl soll in der nächsten Ausgabe der ZIF erscheinen.

Brigitte Stemmer (Montréal) setzt sich in ihrem state-of-the-art-Aufsatz aus neurowissenschaftlicher Perspektive mit dem Zusammenhang zwischen Gedächtnis und (Fremdsprachen-)Lernen bei gesunden älteren Erwachsenen (50+) auseinander. Auf der Basis einer kritischen Analyse der bisher durchgeführten Untersuchungen kommt die Autorin zu dem Schluss, dass beim gegenwärtigen Erkenntnisstand auf rein neurowissenschaftlicher Basis keine seriösen Empfehlungen für die methodische Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts gegeben werden können. Für die Zukunft ist die Autorin dennoch optimistisch und sieht in einem interdisziplinären Forschungsansatz Chancen für eine neurowissenschaftlich orientierte Fremdsprachenlehr- und Fremdsprachenlernforschung.

Lars Schmelter (Wuppertal) beschäftigt sich mit dem Faktor Alter im Kontext des Fremdsprachenunterrichts auf der Primarstufe. Der Autor hinterfragt in seinem Beitrag die nicht nur in bildungspolitischen Zusammenhängen immer noch häufig vertretene Annahme der überlegenen Lernfähigkeit jüngerer Fremdsprachenlernender beim schulischen Fremdsprachenlernen. Er stellt u. a. fest, dass der Faktor Alter nicht direkt, sondern nur in einem komplexen Zusammenspiel mit zahlreichen weiteren Faktoren das Fremdsprachenlernen beeinflusst.

Der Beitrag von Heike Molnár (Berlin) ist im Kontext eines größeren Forschungsprojekts zum Faktor Alter (vgl. Aguado, Grotjahn & Schlak 2005) zu sehen. Im Zentrum des Beitrags steht die Überprüfung der Critical Period Hypothesis im Bereich der Aussprache bei hochkompetenten Sprechern von Deutsch als Zweitsprache mit Erwerbsbeginn 11,5+. Die Aussprache der Lerner und von muttersprachlichen Kontrollpersonen wird zu diesem Zweck von einer muttersprachlichen Jury auf einer Ratingskala bewertet, und die Einstufungen werden zu den jeweiligen Sprachlernbiografien in Beziehung gesetzt.

Im Beitrag von Johanna Wegmann und Jenny Pomino (Bochum) geht es um Fremdsprachenlernen in einer medialgestützten Lernumgebung (Web 2.0) für Lerner im höheren Alter (60+) – und damit um die Lehr-Lernperspektive. Die Autorinnen diskutieren zunächst die Relevanz altersbedingter Veränderungsprozesse für das Fremdsprachenlernen im Web und behandeln daran anknüpfend die Einbindung von Wikis in den Fremdsprachenunterricht für ältere Menschen sowie notwendige Fördermaßnahmen zur Sensibilisierung dieser Lerngruppe für neue Medien.

Insgesamt gesehen fokussieren die Beiträge damit eine weite Spanne des lebenslangen Sprachenlernprozesses – und zudem aus sehr unterschiedlichen Perspektiven.



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Literaturangaben

Abrahamsson, Niclas & Hyltenstam, Kenneth (2009), Age of onset and nativelikeness in a second language: Listener perception versus linguistic scrutiny. Language Learning 59: 2, 249-306.

Aguado, Karin; Grotjahn, Rüdiger & Schlak, Torsten (2005), Erwerbsalter und Sprachlernerfolg. Theoretische und methodologische Grundlagen eines empirischen Forschungsprojekts. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung 16: 2, 275-293.

Berndt, Annette (2003), Sprachenlernen im Alter: Eine empirische Studie zur Fremdsprachengeragogik. München: iudicium.

Birdsong, David (2006), Age and second language acquisition and processing: A selective overview. Language Learning 56: Supplement 1, 9-49.

Birdsong, David & Paik, Jee, Second language acquisition and ultimate attainment. In: Spolsky, Bernard & Hult, Francis M. (Hrsg./Eds.) (2008), The Handbook of Educational Linguistics. Oxford: Blackwell, 424-436.

de Bot, Kees (2008), Review article: The imaging of what in the multilingual mind? Second Language Research 24: 1, 111-133.

DeKeyser, Robert M. & Larson-Hall, Jenifer, What does the critical period really mean? In: Kroll, Judith F. & de Groot, Annette M. B. (Hrsg./Eds.) (2005), Handbook of Bilingualism: Psycholinguistic Perspectives. Oxford: Oxford University Press, 88-108.

Dimroth, Christine, Zweitspracherwerb bei Kindern und Jugendlichen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede. In: Anstatt, Tanja (Hrsg./Ed.) (2007), Mehrsprachigkeit bei Kindern und Erwachsenen: Erwerb, Formen, Förderung. Tübingen: Narr, 115-138.

Dimroth, Christine (2008), Age effects on the process of L2 acquisition? Evidence from the acquisition of negation and finiteness in L2 German. Language Learning 58: 1, 117-150.

Dimroth, Christine & Haberzettl, Stefanie, Je älter desto besser: der Erwerb der Verbflexion im Kindesalter. In: Ahrenholz, Bernt; Bredel, Ursula; Klein, Wolfgang; Rost-Roth, Martina & Skiba, Romuald (Hrsg./Eds.) (2008), Empirische Forschung und Theoriebildung: Beiträge aus der Soziolinguistik, Gesprochene-Sprache- und Zweitspracherwerbsforschung. Festschrift für Norbert Dittmar zum 65. Geburtstag. Berlin: Lang, 227-239.

Edmondson, Willis J., Kritisches Alter, Frühbeginn und individuelle Unterschiede. In: Berndt, Annette & Kleppin, Karin (Hrsg./Eds.) (2010), Sprachlehrforschung: Theorie und Empirie. Festschrift für Rüdiger Grotjahn. Frankfurt am Main: Lang, 269-278.

Grotjahn, Rüdiger (2003), Der Faktor „Alter“ beim Fremdsprachenlernen: Mythen, Fakten, didaktisch-methodische Implikationen. Deutsch als Fremdsprache 40: 1, 32-41.

Grotjahn, Rüdiger, Je früher, desto besser? – Neuere Befunde zum Einfluss des Faktors „Alter“ auf das Fremdsprachenlernen. In: Pürschel, Heiner & Tinnefeld, Thomas (Hrsg./Eds.) (2005), Moderner Fremdsprachenerwerb zwischen Interkulturalität und Multimedia: Reflexionen und Anregungen aus Wissenschaft und Praxis. Bochum: AKS-Verlag, 186-202.



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Grotjahn, Rüdiger & Schlak, Torsten, Alter. In: Krumm, Hans-Jürgen; Fandrych, Christian; Hufeisen, Britta & Riemer, Claudia (Hrsg.) (im Druck), Deutsch als Fremd- und Zweitsprache: Ein internationales Handbuch. Berlin: Mouton de Gruyter.

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Jedynak, Małgorzata (2009), Critical Period Hypothesis Revisited: The Impact of Age on Ultimate Attainment in the Pronunciation of a Foreign Language. Frankfurt am Main: Lang.

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Molnár, Heike & Schlak, Torsten (2005), Zum Zusammenhang zwischen Alter und Aussprachekompetenz. Die kritische Periode des Ausspracheerwerbs im Lichte neuer Forschungsergebnisse. Fremdsprachen und Hochschule 73, 70-99.

Muñoz, Carmen (2008), Age-related differences in foreign language learning: Revisiting the empirical evidence. International Review of Applied Linguistics in Language Teaching 46: 3, 197-220.

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Ortega, Lourdes (2009), Understanding Second Language Acquisition. London: Hodder Education.

Pagonis, Giulio (2009), Kritische Periode oder altersspezifischer Antrieb: Was erklärt den Altersfaktor im Zweitspracherwerb? Eine empirische Fallstudie zum ungesteuerten Zweitspracherwerb durch russische Lerner unterschiedlichen Alters. Frankfurt am Main: Lang.

Schlak, Torsten (2003), Gibt es eine kritische Periode des Spracherwerbs? Neue Erkenntnisse in der Erforschung des Faktors Alter beim Spracherwerb. Deutsch als Zweitsprache 1, 18-23.

Schlak, Torsten (2006), Der Frühbeginn Englisch aus psycholinguistischer Perspektive – Revisited. Fremdsprachen und Hochschule 78, 7-25.

Singleton, David (2005), The Critical Period Hypothesis: A coat of many colours. International Review of Applied Linguistics in Language Teaching 43: 4, 269-285.

Singleton, David (2007), The Critical Period Hypothesis: Some problems. Interlingüistica 17, 48-56.

Singleton, David & Ryan, Lisa (2004), Language Acquisition: The Age Factor (2. Aufl./2nd ed.). Clevedon, England: Multilingual Matters.

Stemmer, Brigitte, Neuroeducation in early childhood: Sense or nonsense? In: Berndt, Annette & Kleppin, Karin (Hrsg./Eds.) (2010), Sprachlehrforschung: Theorie und Empirie. Festschrift für Rüdiger Grotjahn. Frankfurt am Main: Lang, 279-290.




Copyright © 2010 Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht

Grotjahn, Rüdiger; Schlak, Torsten & Berndt, Annette. (2010), Der Faktor Alter beim Spracherwerb: Einführung. Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht [Online] 15: 1, 6 S.
Abrufbar unter http://zif.spz.tu-darmstadt.de/jg-15-1/beitrag/Einleitung.htm

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