Kurzbios der Beitragenden
Dr. Annette Berndt vertritt derzeit eine der beiden Professuren für Sprachlehrforschung an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Spezifika des Sprachenlernens im höheren Alter und in der Perspektive lebenslangen Lernens,
Schulsprachen. Mit Karin Kleppin u.a. hat sie Sprachlehrforschung: Theorie und Empirie.
Festschrift für Rüdiger Grotjahn 2010 herausgegeben.
Dr. Marion Grein ist habilitierte Mitarbeiterin im Masterstudiengang Deutsch als Fremdsprache an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Sprachlehrforschung, Sprachtypologie und Kontrastive Linguistik, Interkulturelle Kommunikation sowie Multimedia und E-Learning. Sie ist 1. Vorsitzende des Kontaktstudiums Fremdsprachen für Erwachsene-Sprachandragogik. Aufgrund ihrer Sozialisation in Japan bietet sie darüber hinaus zahlreiche Veranstaltungen im Bereich Japan und japanischer Kultur an.
Dr. Rüdiger Grotjahn ist Professor am Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum. Sein Hauptarbeitsschwerpunkt und zugleich auch der Schwerpunkt seiner umfangreichen Publikationstätigkeit liegt in den Bereichen „Individuelle Unterschiede beim Fremdsprachenerwerb“ (und hier insb. beim Faktor „Alter“), „Forschungsmethoden“ und „Testen fremdsprachlicher Kompetenzen“. Sein neuestes, 2010 erschienenes Buch ist Der C-Test: Beiträge aus der
aktuellen Forschung/The C-Test: Contributions from Current Research.
Heike Molnár studierte Sprachlehrforschung, Anglistik und Romanistik und arbeitet zur Zeit im Fachbereich DaF des Instituts für Sprache und Kommunikation an der TU Berlin und als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum. Sie hat zuvor einen Abschluss als Diplomingenieur (FH) für Technologie der Keramik erworben und bei der Firma Keramag gearbeitet. Derzeitige Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkte sind neben dem Einfluss des Faktors Alter auf den L2-Erwerb die Entwicklung und Erprobung von C-Tests für allgemeinsprachliche und berufsbezogene Kontexte. Des Weiteren arbeit sie an einem Konzept zur Verbesserung der fachsprachlichen Ausbildung in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen einschließlich der Entwicklung eines Tests zur Überprüfung der fachsprachlichen Kompetenz nichtmuttersprachlicher Studierender in Deutschland.
Jenny Pomino ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für
Sprachlehrforschung an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre
Forschungsschwerpunkte sind: Fremdsprachenlernen im eTandem, Einsatz
neuer Medien im Fremdsprachenunterricht, Sprachkompetenzentwicklung
mittels Web 2.0-Applikationen, autonomes und selbstgesteuertes
Fremdsprachenlernen. Darüber hinaus ist sie verantwortlich für die
Tandem-Vermittlung über den Tandemserver Bochum und betreut Lehrende bei
der Konzipierung von eTandem-Projekten an Schulen und Hochschulen.
Dr. Torsten Schlak ist Universitätsprofessor am Institut für Sprache und Kommunikation der Technischen Universität Berlin. Seine derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind: Fremdsprachenforschung, Test- und Evaluationsforschung, Wirtschaftsdeutsch und Interkulturelle Wirtschaftskommunikation.
Dr. Lars Schmelter arbeitet als Professor für Französisch und seine Didaktik im Fach Romanisitik der Bergischen Universität Wuppertal. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Aneignung und Vermittlung von Mehrsprachigkeit, das Bilinguale Lehren und Lernen, die Konzeptualisierung und Erforschung potenziell expansiven Fremdsprachenlernens, Leistungsmessung und -bewertung sowie die empirische Erforschung von Lehr- und Lernmaterialien.
Sylvia Schulze ist Lehrbeauftragte der Großbritannienstudien an der Technischen Universität Dresden und freiberufliche Lehrkraft für Englisch und Deutsch als Fremdsprache in der Hochschul- und Erwachsenenbildung. Ihre im März 2010 eingereichte Dissertation beschäftigt sich mit den Landesbildern deutscher Schüler von Großbritannien und den USA in Abhängigkeit zur Altersentwicklung und zur regionalen und
sozialen Herkunft.
Nach Beendigung ihres Medizinstudiums an der Universität Essen und Promotion in Sprachlehrforschung an der Ruhr-Universität Bochum (und nachfolgenden mehrjährigen abenteuerlichen Tätigkeiten), verbrachte Dr. Brigitte Stemmer vier Jahre als Postdoktorandin an der Université de Montréal (neuropsychology and cognitive neursoscience) und der McGill University (cognitive psychology). Es schlossen sich 9 Jahre Tätigkeit als Ärztin in der Forschung in den Schmieder Kliniken und dem Lurija Institut für Gesundheitsforschung an der Universität Konstanz an. Gegenwärtig ist Brigitte Stemmer ordentliche Professorin für Neuropragmatik und Neurowissenschaften an der Université de Montréal in Kanada.
Johanna Wegmann: Abschluss des Studiums der Fächer Linguistik und Sprachlehrforschung an der Ruhr-Universität mit einem Bachelor of Arts. Im Januar 2010 Abschluss des Master of Arts im Fach Sprachlehrforschung. Das computergestützte, webbasierte Fremdsprachenlehren und -lernen mit dem Fokus „Der Faktor Alter beim Fremdsprachenlernen“ bildeten den Schwerpunkt ihres Studiums.